Affiliate Dienstleistungen

UP´s and DOWN´s des
ONLINE UNITED Wochenend-Workshops

Veröffentlicht am 10.06.14 von Olga Odenbach.

Am 16 Mai fuhr die feine Gesellschaft der ONLINE UNITED GmbH übers Wochenende in ein feines 4-Sterne-Hotel zum Tagen. Geplant war ein ausgewogenes Wochenende mit weniger ausgewogenen Mahlzeiten und viel geistiger Arbeit.

Teambildende Maßnahme! Vom Chef auferlegt! Keine Widerrede!

Das Team musste die Info gemeinschaftlich (die gewünschte Wirkung setzte bereits ein!) etwa 0.00001 Sekunden lang verdauen, dann brachen wir innerlich in Jubel aus und sagten gedehnt: „Naaa guuuut!“

Einzig unser Küken Nicole war tatsächlich hin und hergerissen, sollte sie doch am Sonntag ihren 20. Geburtstag feiern. Vorzugsweise mit Familie und Freunden. Vorzugsweise…

Die Aussicht, am Samstag mit der OU Familie reinzufeiern, erschien anfangs nur mäßig verlockend, aber unser Pate hatte gesprochen. „Stell dich nicht so an! Am Sonntag bist du wieder zurück!“

Gesagt, getan.

Am Freitag gegen 18.00 Uhr kamen wir also im tiefsten Nirgendwo im Bayrischen Wald an. Für den Freitagabend haben wir uns nur vorgenommen, es uns richtig gut gehen zu lassen – CHECK!

Erwähnenswert: Im Hotel mutmaßte man, wir seien aus der Modebranche, als man uns sah! Süß, gell? Dabei hatte Matthias noch nicht einmal seine quietsch-grünen Sneaker an!!!

Aber zurück zum Workshop:

Auf der Agenda standen für die nächsten zwei Tage Präsentationen zu unseren Kunden, eine Telefonschulung sowie Brainstorming zu diversen Themen.

Die Präsis sollten im Vorfeld von uns Affiliate-Managerinnen vorbereitet werden. Da wir kaum Vorgaben hatten, kamen die unterschiedlichsten Vorträge dabei heraus und gewährten allen Anwesenden tiefe Einblicke in die Partnerprogramme, die wir jeweils betreuen.

Danach folgte die Telefonschulung und nebenbei bemerkt: Ich bin mir durchaus im Klaren darüber, wer sie am nötigsten hatte!!! Die Schulung hat unser Chef vorbereitet. Sie war gespickt mit lauter kleinen Spitzen und Witzen auf Kosten derer, die es seiner Meinung nach wohl gut verkraften würden. (…Schluchz!)

„…und wenn jemand für Frau Odenbach anruft, heißt es nicht: Die Olga ist gerade am Klo!“
Nicht, dass das jemals passiert wäre… HOFFE ich!

Matthias: „Wir melden uns immer mit Firmennamen und dem VOLLEN Namen, gell Olga?“
Ich: „Ich weiß! Aber versuch du mal den Zungenbrecher: ONLINE UNITED, Olga Odenbach, schönen, guten Morgen! Das sind eindeutig zu viele Os hintereinander!“
Matthias: „Dann finde einen anderen Weg!“
Und so ließ es sich jeder Mal auf der Zunge zergehen und wir gingen ganz sachte über in den Bereich Brainstorming. Zwei Ansagen haben es in die engere Auswahl geschafft:

  1. Hallo und herzlich willkommen bei der Firma ONLINE UNITED! Sie sprechen mit Olga Odenbach, was kann ich für Sie tun?
  2. ONLINE UNITED, Odenbach Olga, OLÀ!

 

Exkurs: Als wir wieder da waren, wollte ich das Ganze mal im A/B Verfahren testen.
Variante 1 ist definitiv aus dem Rennen: Meine Kunden waren ganz verunsichert, dachten, da sei der AB angesprungen und die Partner haben mich meist mitten in meinem schön einstudierten Satz abgewürgt, mit „Hi, lass stecken, ich bin’s!“
Variante Numero 2 kommt mir irgendwie spanisch vor. Zumal das O-Problem dann noch immer nicht gelöst ist. Wenn ihr mich anruft und ich beim Rangehen ins Stocken gerate, wisst ihr ja woran es liegt!

Bei allen anderen Brainstorming Themen waren wir weit produktiver! Wir haben eine Menge toller neuer Ideen für Kampagnen zusammengetragen und sind schon gespannt auf die Umsetzung!

Als Ausgleich…

…zur mentalen Anstrengung, planten wir für den Samstagnachmittag einen kurzen Ausflug zum nahegelegenen Waldwipfelpfad: Ein Holzpfad in 30 Metern Höhe, über den Wipfeln eines Wäldchens, mit einem unglaublichen Panoramablick!
Wir betraten den Holzweg, hoppla, den hölzernen Pfad, und hofften alle inständig, dass er uns nicht auf direktem Wege zur heiligen Himmelspforte führen möge. Zumal Roland, der einzige von uns, der nicht an Höhenangst (Schrägstrich akutem Materialmisstrauen) leidet, es besonders lustig fand, den Steg zum Wackeln zu bringen. Mann, war das ein Spaß!!!
Haha!
Wir haben ihn dann dort im Wald zurückgelassen.
(Kleiner Scherz!)

Als wir (etwas bleich um die Nase) alle wieder unten waren, ging es weiter durch das kleine abgegrenzte Waldstück. Eine Herausforderung für alle Sinne: Optische Täuschungen, Tiergeräusche per Knopfdruck oder Bewegungsmelder, Quizposten (Ich weiß jetzt alles über Igel!), Kletterwände und -Gerüste (Zitat: „Olga, lass doch dein Handtäschchen liegen!“) und, und, und. Wir haben uns schön ausgepowert! Wenn ich da schon alleine an die Energie denke, die es uns gekostet hat, die tierliebe Nicole vom Tiergehege wegzuzerren!

Danach ging es auf die Sommerrodelbahn. Wind und Wetter zum Trotz: die Frisur saß – zumindest die von Matthias. Wir bretterten da also nacheinander mit x Sachen runter. Ein paar australische Jungs (was hatten die da verloren???) hatten sich vorgedrängelt und den Platz hinter unserer Liesa eingenommen… und erhielten prompt eine kleine Lektion in deutscher Kultur: Gut Ding will Weile haben!

Zurück im Hotel haben wir es uns erst einmal im Wellnessbereich gut gehen lassen. Voller neu geschöpfter Energie wollten wir dann Nicoles Zielgerade auf die 30 einläuten.
Mit Betonung auf wollten.
Der Tag war so lang und das Essen so exquisit, dass wir gegen 10 Uhr abends da hockten, vollgestopft und träge wie ein paar nasse Säcke. Außer Roland, der war ganz hibbelig wegen des aufregenden Fußballspiels, das gerade lief. What???… Whatever!
Gnädig entließ ihn der Chef zur Liveübertragung vor den Fernseher und mich an die Bar. Nichts macht müde Menschen besser munter, als ein guter alter Irish Coffee! Der wirkte übrigens Wunder und noch bis halb vier Uhr morgens nach! Ich konnte unsere alternde Nicole also gut über die Schwelle ins Erwachsenenleben führen! 😀

Und ja, ich bin bewusst latent gemein. Ich habe nämlich bereits meinen Anschiss kassiert, weil ich noch keinen Blogbeitrag geschrieben habe, um Nicole in unserem Team willkommen zu heißen. Sie ist schon seit November bei uns, Schande über mein Haupt!
Also dachte ich, ich versuch es mal mit unserem „HEUL DOCH“ Initiationsritus.

  1. A) Zur Abhärtung bzw. Vorbeugung gegen Verweichlichung
  2. B) Zur Demonstration des schroffen Umgangstons hier bei ONLINE UNITED
  3. C) Da Angriff die verzweifeltste (gibt es dieses Wort überhaupt?) aller Verteidigungen ist!
  4. D) Weil Nicole es verkraften kann! 😉

 

Liebe Nicole,

Sorry für die Verzögerung und herzlich willkommen in unserem vor Sarkasmus triefenden Team!!!
PS: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!
PPS: Und größten Dank an Matthias für dieses tolle Wochenende!